Straßen zu Kraftwerken machen

Golem meldet heute – gute Idee – warum kommt da bei uns keiner drauf?

Der US-Bundesstaat Kalifornien will seine Straßen zu Kraftwerken umfunktionieren: Sensoren werden in die Straße eingebracht und wandeln Vibrationen, die Autos erzeugen, in elektrische Energie um.

Mechanische wird zu elektrischer Energie
Die Idee ist, die Vibrationen, die Autos auf Straßen verursachen, in elektrische Energie umzuwandeln. Piezoelektrizität heißt das Phänomen. Dabei ändert sich die elektrische Polarisation an einem Körper, wenn dieser elastisch verformt wird. Mit entsprechenden Sensoren, die in die Straße eingelassen werden, kann dann die mechanische in elektrische Energie gewandelt.
Nach Angaben aus Kalifornien erzeugen Sensoren in einem zweispurigen Straßenstück von einem Kilometer Länge bis zu 44 Megawatt. Das reiche aus, um knapp 31.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Ganz neu ist die Idee nicht: Israel erzeugt bereits mit Hilfe von piezoelektrischen Sensoren in Straßen Strom. Italien plant, die Autobahn von Venedig nach Triest mit solchen Sensoren auszurüsten. Piezoelektrische Sensoren bieten etwa das US-Unternehmen Powerleap oder Innowattech aus Israel an.

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