Na das ist doch nett, Kurti

Nürburgring und (k)ein Ende: Nachdem Landesvater Kurt Beck gestern zähneknirschend die Insolvenz seines Vorzeige-Flop-Projektes Nürburgring-Vergnügungspark verkünden musste, fragt sich Otto Normalverbraucher, wie unsere „zum Wohl des Volkes“ gewählten Politiker eigentlich ticken.
Aber… was für ein Glück… unsere Landesjungs sind mal wieder nicht schuld, es war die böse EU, die ihre Zustimmung zur nächsten Kreditzins-Überweisung verweigert hat.

Und – ist das nicht schön?
Da bekommt eine Landesgesellschaft Kredite von der landeseigenen Bank und häuft Schulden (Landes-Steuerzahler-Lasten) an in Höhe von über 300 Mio EUR nach Abzug des Immobiliengegenwertes.
Und diese Landesgesellschaft soll dann für die nächste Kreditzinszahlung vom Land einen weiteren Zuschuß bekommen von 13 Mio EUR, zu zahlen an die Landesbank.
Das hat doch was, oder?

Kann man sagen was man will und zur EU stehen wie auch immer: Dieses Mal haben sich die Herren aus Brüssel doch einmal vernünftig verhalten … auch wenns „nur“ um 13 Mio geht.

Wie will man das Schmierentheater eigentlich den Landeskindern erklären, die für diese Landesschulden den Kopf hinhalten müssen? Vor allem unter dem Aspekt, dass z.B. Steuerforderungen an kleine Gewerbetreibende nicht ohne weiteres in drei Raten gezahlt werden dürfen, sondern man sofort mit einer intensiven Durchleuchtung sämtlicher Finanzen droht und mit der Frage, warum denn kein Kreditantrag gestellt wurde, um Steuern auf einmal zahlen zu können … irgendwie sind wir doch alle gleich vor dem Gesetz, oder?
Kann man nur fragen: Wo bleibt der Landeskredit für die Betriebe, die ordentlich ihre Steuern zahlen und die Gehälter dieser Politiker bezahlen? Oder der Rettungsschirm?

Vielleicht sollte der Finanzminister mal dieses Instrument nutzen, um damit Geld zu verdienen: Bannerwerbung, die sich rentiert – verdienen wie Google

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